News & Views: Ideen und Brancheneinblicke

Online Marketing, Social Media Marketing 06. Mai 2014

Das Community Management in Sozialen Netzwerken

Dass die Social Media-Kanäle Möglichkeiten in Hülle und Fülle für passgenaues Marketing und ausgeklügelte PR-Strategien bieten, ist inzwischen weithin bekannt. Wie dieses Potenzial bestmöglich genutzt werden kann wissen hingegen weitaus weniger Unternehmen. So gibt es immer wieder Artikel, (Werbe)kampagnen oder Firmenblogs die besser die heimische Festplatte des Auftraggebers nie verlassen hätten. „There is no such thing as bad publicity“ – das gilt vielleicht für Dschungelkönige und It-Girls, Unternehmen sollten sich hingegen genau überlegen, wie sie ihre Online-Auftritte angehen, um langfristig(!) Erfolg zu haben. Worauf zu achten ist, wo das Potenzial aber auch die Gefahren bei der Nutzung der verschiedenen Social Media-Kanäle liegen, das wollen wir in unregelmäßigen Abständen etwas näher beleuchten.  Der Kick-off erfolgt heute mit dem Thema Soziale Netzwerke.

 

Facebook, Instagram, Pinterest und Google+

Diese Anbieter können als „big player“ im Bereich der Sozialen Netzwerke gelten (auch wenn die Zukunft von Google+ etwas in den Sternen steht), hier ist der Kosten/Nutzen-Faktor bzw. die Reichweite im Vergleich zum Aufwand am größten. Vor allem Facebook bietet hier eine kostengünstige Möglichkeit mit einem riesigen Publikum zu kommunizieren. Damit heben sich diese Kanäle auch vom Blog oder dem Microblogging durch Twitter ab: während vor allem Blogs und auch Twitter weitestgehend ohne Interaktion mit den Nutzern ihren Zweck erfüllen können, ist der Dialog mit den Nutzern auf Facebook und Co. mehr als erwünscht. Warum? Ganz einfach: je mehr Kommunikation und Interaktion, desto größer die Reichweite der Botschaft. Doch was man tun, um eine möglichst breite Streuung zu erreichen?

4 Faustregeln für ein erfolgreiches Interagieren

 

#1 Aktualität und Einbindung der Nutzer

Soziale Netzwerke sind aktuelle Medien, in denen das weltweite Geschehen tagesaktuell von Nutzern diskutiert wird. Was bietet sich also für Unternehmen mehr an, als (natürlich zur betrieblichen Ausrichtung) passende, aktuelle Inhalte aufzunehmen und mit den Nutzern in den Dialog eintreten. Um das zu erleichtern, bieten sich vor allem Fragen an, um das Publikum zur Diskussion einzuladen.

#2 Multimedialität

Facebook und Co. bieten die Möglichkeit, neben reinen Textnachrichten auch Bilder und Videos einzubinden. Wenn möglich (und sinnvoll!), nutzen Sie dieses Potenzial unbedingt! Interessante Bilder und Videos sind aussagekräftig und sorgen im Normalfall für eine größere virale Verbreitung ihres Inhalts als reine Textnachrichten.

#3 prägnante Botschaften

Während in Blogs längere Beiträge zu relevanten Themen durchaus sinnvoll sind, gilt für die schnelllebigen Sozialen Netzwerke eher der Spruch „in der Kürze liegt die Würze“. Kurze Aufmerksamkeitsspannen des Nutzers zwingen uns, das Interesse des Publikums mit prägnanten, ausdrucksstarken Texten und Videos wecken.

#4 Beständigkeit

Soziale Netzwerke leben von Beständigkeit. Der gewünschte Effekt hält sich stark in Grenzen, wenn eine Firmensite 2-3 Wochen aktiv geführt wird, um danach im Datennirvana zu verschwinden. Vielmehr gilt: Kommunikation in Sozialen Netzwerken muss eine dauerhafte Aktivität darstellen, um Nutzer zu binden und neue zu gewinnen.

Wichtig: auch die Strategie muss stimmen

Natürlich bieten diese vier Faustregeln keine komplett ausgearbeitete Social Media-Strategie, vielmehr bilden sie deren notwendige Eckpfeiler. Was die Elemente einer solchen Strategie sind, wie man sie mit Hilfe z.B. des 7C-Modells erarbeitet und warum das nicht nur sinnvoll, sondern notwendig ist, damit beschäftigen wir uns im nächsten Artikel.

0

Dein Kommentar