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Facebooks Messenger-Ads jetzt weltweit im Einsatz Mobile Marketing 12. Juli 2017

Facebooks Messenger-Ads jetzt weltweit im Einsatz

Facebook baut die Werbemöglichkeiten für Unternehmen weiter aus. In einem am Dienstag erschienenen Blogpost teilte das soziale Netzwerk mit, dass es nach erfolgreichen Tests in Australien und Thailand die Beta-Version der Messenger-Ads nun weltweit ausrollen werde. Das bedeutet, dass auch deutsche Unternehmen für ihre Werbekampagnen künftig die mobile Messenger-App von Facebook nutzen und sich einen Markt erschließen können, der monatlich von mehr als 1,2 Milliarden Menschen genutzt wird. Dies ermögliche Marketern, heißt es weiter in dem Facebook-Post, die Reichweite ihrer Kampagnen auszudehnen und bessere Ergebnisse zu erzielen. Anzeigenkunden könnten damit von diesem Monat Juli an auch das Facebook-Targeting nutzen, um ihre Zielgruppen über die Messenger-App zu erreichen.

Weitere Zieloptionen angekündigt

Die Messenger-Ads sind im Werbeanzeigenmanager und im Power-Editor verfügbar, in Deutschland werden sie allerdings erst Ende Juli sichtbar sein. Den Nutzern der Messenger-App wird die Werbung auf dem Home-Bildschirm ihres jeweiligen Mobilgerätes angezeigt. Sobald sie auf eine Anzeige klicken, werden sie an den Zielpunkt weitergeleitet, der beim Erstellen dieser Anzeige bestimmt wurde. Das kann eine Webseite oder ein Chat im Messenger sein. Zum Start der Messenger-Ads können Werbetreibende den Messenger ihren Kampagnen allerdings nur dann hinzufügen, wenn sie die Kampagnenziele „Traffic“ und „Conversion“ verwenden. Facebook hat noch weitere Optionen angekündigt, das Ziel „App-Installationen“ etwa soll demnächst zur Verfügung gestellt werden.

„Eine leistungsstarke Ergänzung“

Michiel Tops, Marketingchef des australischen Kaufhauses David Jones, das die Beta-Version der Messenger-Ads ebenfalls getestet hat, kommt alles in allem zu einem sehr positiven Urteil: Die Messenger-Ads seien „eine leistungsstarke Ergänzung unserer digitalen Werbekampagnen“, weil damit die Kunden dort erreicht werden könnten, wo sie bereits aktiv seien und interagierten. „Dank der besseren Platzierungsmöglichkeiten auf Facebook, Instagram, im Audience Network und jetzt im Messenger“, so der Marketingchef, „optimieren wir unsere Werbeausgaben weiterhin und steigern unsere Geschäftsergebnisse.“ (rst/horizont.net/internetworld.de//t3n.de)

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