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Online Marketing 18. Juni 2015

In 6 Schritten zur guten Pressemitteilung

Erfolgreiche PR-Arbeit basiert auf gut geschriebenen Pressemitteilungen. Doch um zu einer erfolgsversprechenden Pressemitteilung zu kommen, die auch gelesen wird, müsst ihr einige Schritte beachten. Die folgende Auflistung beinhaltet die wichtigsten Aspekte auf dem Weg zu einer guten Pressemitteilung.

  1. Warum verfasst ihr eine Pressemitteilung?

    Eine gute Pressemitteilung basiert darauf, dass es etwas zu sagen gibt. Eine Neuigkeit, ein Update, was auch immer es ist. Bietet der Aspekt Interessantes für Journalisten? Lohnt es sich darüber zu berichten oder habt ihr schon beim Verfassen das Gefühl, dass ihr euch die Neuigkeit zurechtschustern müsst. Dann nutzt besser einen anderen Weg mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren.

  2. Gibt es eine Geschichte?

    Journalisten suchen Geschichten, die ihre Leser interessieren. Das heißt, eure PM wird nur auf offene Ohren stoßen, wenn es sich lohnt die Infos weiterzugeben. Verpackt eure Infos schnörkellos, aber kohärent. Heißt: Erzählt eine wahrheitsgetreue Geschichte, die hervorhebt, warum es sich lohnt über euch zu berichten.

  3. Ihr seid der Superlativ?

    Eine Redaktion erhält tagtäglich hunderte Pressemitteilungen. Ihr glaubt gar nicht wie viele Unternehmen da am Tag die beste und innovativste Idee vorstellen. Es reicht auch aus einfach gut zu sein und falls ihr darauf setzt, dass die Redaktion in ihrer journalistischen Aufarbeitung eure Superlative übernimmt, liegt ihr falsch.

  4. Adjektive machen die Geschichte so greifbar…

    Sicherlich – keiner möchte einen pathologischen Text lesen. Doch es gibt auch Geschichten, die ohne millionenfache niedliche Beschreibungen auskommen. Wie gesagt, die Redaktionen werden überflutet. Formuliert also klar was ihr zu bieten habt.

  5. W-Fragen

    Es ist ein bisschen wie in der Schule – eine gute PM sollte schon in den ersten Sätzen die wichtigsten W-Fragen beantworten. Wer, Was, Wann, Warum – später können noch etwas detailliertere W’s hinzukommen. Entlastet die Journalisten. Denn nur weil sie erst am Ende eures Textes bemerken, dass euer Text uninteressant ist, heißt es nicht, dass sie ihn nicht trotzdem in den Mülleimer befördern.

  6. Riesenverteiler = Riesenerfolg?

    Zahlreiche Programme ermöglichen euch durch eine personalisierte Betreffzeile so zu tun, als wüsstet ihr an wen und vor allem warum ihr die PM rausschickt. Denkt einfach an euch selbst. Pseudo-Personalisierte Mails sind ein bisschen wie „Für dumm verkauft werden“. Überlegt euch also genau, ob ihr schnell oder erfolgreich sein wollt.

Wenn ihr diese Aspekte beachtet und euch vorher genau überlegt, ob es sich lohnt über eure Neuigkeit zu berichten, dann werdet ihr in der Umsetzung von PR-Maßnahmen eine günstige Möglichkeit entdecken, euer Unternehmen bekannter zu machen.

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