Hier stellen wir euch in Form von Cases einige Projekte vor, auf die wir besonders stolz sind.

Es ist nur einige Tage her, dass Facebook bekannt gab, es werde sein Audience Network für Mobile Web Publisher öffnen. Allerdings unter der Voraussetzung, dass sie dabei die Header-Bidding-Technologie von sechs Partnern nutzen: Amazon Publisher Services, AppNexus, Index Exchange, media.net, Sonobi und Sortable. Das ist nichts anderes als ein massiver Angriff auf Googles Dominanz im digitalen Werbemarkt. Denn die Publisher kamen bislang bei der Vermarktung ihrer Kampagnen an Googles DoubleClick AdX-Dienst nicht vorbei, wollten sie gute Ergebnisse erzielen. Doch nun gibt es eine Alternative. Der Suchmaschinengigant ließ nicht viel Zeit verstreichen, um darauf zu reagieren. Laut „Adage“ machte er dieser Tage Technologiepartner und Hunderte von Publishern auf sein neu entwickeltes Tool „Exchange Bidding Dynamic Allocation“ (EBDA) aufmerksam, das bereits Anfang Mai auf dem Markt sein soll.

Mehr Transparenz im Bieter-Prozess

Googles schnelle Reaktion zeigt, dass viel auf dem Spiel steht. Der Einstieg von Facebook ins Header Bidding und die Öffnung seines Audience Network, das heißt, seines gesamten mobilen Werbenetzwerks, machen den Bieter-Prozess von nun an transparenter. Die Publisher erhoffen sich natürlich mehr Werbeumsatz und eine Steigerung des Inventars für den automatisierten Display-Handel. Sie setzen dazu Supply-Side-Plattformen (SSP) ein, die mit den neuen Header-Bidding-Möglichkeiten dynamische Gebote früher abgeben können, als das bei Googles DoubleClick der Fall ist. Facebook erhöht den Appetit auf sein neues Angebot mit dem Hinweis, dass erste Tests bei der „Washington Post“, der „Daily Mail“ und bei „Forbes“ gezeigt hätten, dass Publisher, die Header Bidding über das Audience Network eingesetzt hätten, ihre Umsätze um bis zu 30 Prozent hätten steigern können.

Es geht um mehr als 100 Milliarden US-Dollar

Die Zeiten, in denen Google den digitalen Werbemarkt gleichsam nach Belieben dominierte, könnten zu Ende gehen. In einer jüngst erstellten Analyse von „eMarketer“ wird deutlich, von wie viel Marktmacht wir da reden: Die Google- und YouTube-Muttergesellschaft Alphabet wird danach in diesem Jahr voraussichtlich 72,7 Milliarden US-Dollar an Werbeeinnahmen erzielen. Facebook soll es auf 33,7 Milliarden bringen. Zusammen wären es also mehr als 106 Milliarden US-Dollar. Das macht fast 50 Prozent aller weltweit erzielten digitalen Werbeeinnahmen aus. (Quellen: Adage, eMarketer, internetworld.deadzine.dehorizont.net)

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