Retargeting Stand: 23.09.2019

Beim Retargeting („Wieder–Ansprache“) wird Online Werbung auf der Grundlage von bereits vorhandenen Nutzerdaten platziert.

Die Informationen über die vorigen Webseitenbesuche des Users wurden zu diesem Zeitpunkt bereits gespeichert, das System basiert also auf Cookies.

Via Wiedererkennungssystem können die Werbemittel dann interessengerecht angezeigt werden.

Beispiel: Wurde von einem Nutzer bereits ein Klick auf ein Werbemittel ausgeführt, so wird er durch das Retargeting, angenommen durch Angebote auf Werbebannern zu dem entsprechenden Produkt, erneut mit dem Produkt konfrontiert.

Aus den gewonnen Informationen aus den Nutzerdaten können außerdem Retargeting-Listen angefertigt werden, in denen mehrere User gesammelt werden, für die Maßnahmen zur erneuten Ansprache durchgeführt werden sollen.

  

VORTEILE IM RETARGETING

Entscheidender Vorteil bei optimal gesteuertem Retargeting ist, dass der User erneut auf das Produkt aufmerksam gemacht wird und somit die Kaufwahrscheinlichkeit steigt.

Dieser Vorteil zahlt sich jedoch nur aus, wenn die Nutzer zuvor genaustens analysiert werden und zielgruppenspezifisches Retargeting betrieben wird.

Daneben sollte der Umfang stimmen, sodass es zu keiner Überladung kommt und der Nutzer die Werbung nicht als Spam empfindet.

  

NACHTEILE IM RETARGETING

Dieser Prozess sollte sich möglichst schnell abwickeln, da das Risiko besteht, dass sich der Interessent bereits zum Kauf auf einer anderen Website entschlossen hat. Daneben besteht die Gefahr, dass sich der User schnell von der Werbung verfolgt und gestört fühlt. In diesem Fall sinkt die Kaufwahrscheinlichkeit. 

Daher ist eine schnelle Reaktion und ein für den User angenehmer Umfang der Werbung wichtig im Retargeting.