CPL (Cost Per Lead) Stand: 18.01.2019

Der Begriff Cost per Lead (Abk. CPL) bedeutet auf Deutsch Kontaktvergütung und ist ein Abrechnungssystem im Online-Marketing. Bei diesem Modell wird nicht bei einem Klick oder einer Handlung abgerechnet, sondern bei der Kontaktaufnahme mit einem User.

 

COST PER LEAD BERECHNUNG UND FUNKIONSWEISE

Um das Cost per Lead-Modell richtig verstehen zu können, muss zunächst einmal der Begriff Lead geklärt werden. Lead ist ein gängiger Ausdruck im Marketing und bedeutet Kontakt, wurde aber abgeleitet vom englischen Verb „to lead“, was auf Deutsch „führen“ heißt. Der Begriff drückt also buchstäblich aus, dass der Werbekunde zum Produkt geführt wird.

Die Funktionsweise des CPL-Modells ist recht simpel. Meistens vereinbart das Unternehmen im Vorfeld einen Preis oder eine Kommission, die dem Werbepartner pro Kontakt vergütet wird. Die Aufgabe des Werbepartners ist es dann, mithilfe von diversen Werbemitteln für genügend Traffic auf der entsprechenden Landing Pages zu sorgen und so Kundenkontakte herzustellen.

Der Cost per Lead Wert kann mit einer einfachen Formel berechnet werden:

https://www.integr8.com/fileadmin/media/glossar/formel_cpl.pn

 

ANWENDUNGSGEBIETE DES CPL MARKETING

Das CPL-Modell wird größtenteils in beratungsintensiven Branchen im Marketing – wie etwa bei Versicherungen oder Immobilien –  angewendet und dient zur Datengewinnung, die zur direkten Kundenakquise genutzt werden kann. Leads werden beispielsweise generiert durch:

  • Abonnements von Newslettern
  • Ausfüllen von Kontaktformularen
  • Registrierung bei Portalen

Das CPL-Modell hat – ähnlich wie das CPO – den Vorteil, dass nur pro abgeschlossenem Lead vergütet wird, weshalb die Kosten für Werbemaßnahmen besser kalkulierbar sind. Gleichzeitig werden im Vergleich zum CPK-Modell vermieden, dass auch Werbekosten für Kunden entstehen, die sich lediglich nur kurz auf der Website aufgehalten haben, aber keinen Kauf oder eine andere Aktion durchgeführt hat.

Es ist außerdem wahrscheinlich durch den direkten Kontakt kaufbereitere Kunden zu akquirieren als bei einem simplen Klick. Daraus folgt allerdings auch, dass dieses Modell höhere Kosten mit sich bringt als beispielsweise das CPO- oder CPC-System.