CPI (Cost Per Install) Stand: 23.09.2019

Cost per Install, kurz CPI, auch Cost per Install genannt, ist ein Abrechungsmodell im Online Marketing, das vor allem im Affiliate Marketing angewendet wird. Beim CPI-Modell bezahlt der Werbende nur dann den Publisher, wenn ein User Software installiert, die er beworben hat.

Bei Cost per Install ist – im Gegensatz zu impressionsbasierten Modellen – eine tatsächliche Reaktion des Users messbar, was für Werbende den Vorteil hat, dass man Budgets besser kalkulieren und den Erfolg einer Kampagne besser messen kann.

WIE FUNKTIONIERT CPI?

Bei diesem Modell bucht ein Werbender ein verlinktes Werbemittel, hinter dem eine Software zum downloaden steht, auf der Website eines Drittanbieters. Das Ziel ist hierbei, dass der User das Werbemittel anklickt und die Software herunterlädt und installiert.

Mithilfe von Tracking-Methoden kann der Werbende die Downloadzahlen nachvollziehen. Das geschieht meist über Webanalyse-Tools oder SDK. Das Analysieren ist essentiell für den Werbenden, um den CPI-Wert zu ermitteln und den Erfolg der Kampagnen zu messen.

Den CPI kann man auch mit einer einfachen Formel berechnen. Sie lautet:

Kostet eine Bannerwerbung dem Werbetreibenden 200 Euro im Monat und führte diese zu 400 Installationen, beträgt der CPI-Wert also 0,5. Pro Download erhält der Publisher 0,5 Euro vom Werbenden. 

ANWENDUNGSGEBIETE DES CPI-MODELLS

Das Cost per Install Modell wird meistens in den folgenden Kanälen angewendet:

  • E-Books, Hörbücher, Podcasts
  • PDF-Dateien und Dokumente
  • Apps und Gamesoftware
  • Widgets und Plugins
  • Gutscheine und Coupons
  • Präsentationen

Da es immer mehr Smartphone-User gibt, wird das CPI-Modell auch immer beliebter im Bereich Mobile Marketing. So kann man nicht nur Apps direkt im App Store promoten, sondern auch auf anderen Plattformen bewerben, wie in Social Media Netzwerken oder auf Websites.